Kleine Anfrage zu speziellen Milchprodukten für Kleinkinder und Säuglinge (Teil 2)
Aus der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage von Angela Dorn:
"Wenn Säuglinge aus verschiedenen Gründen nicht gestillt werden, sind die Eltern auf eine ausreichende Aufklärung für Stillersatzprodukte (Anfangs- und Folgemilch) angewiesen, um die bestmögliche Entscheidung für die Entwicklung ihres Kindes treffen zu können. Nach dem Abstillen oder als Folgenahrung gibt es eine Reihe von Milchprodukten, die auch teilweise ernährungswissenschaftlich umstritten sind wie die Kindermilch, bei denen die Eltern eine verantwortungsvolle Kaufentscheidung für die kleinen Verbraucherinnen und Verbraucher treffen wollen.
Im Rahmen der Bemühungen zu Milchnahrung ohne Gentechnik im Tierfutter führte Greenpeace für den im Februar 2010 herausgebrachten "Ratgeber Milch für Kinder" eine Befragung unter anderem auch bei den in Hessen ansässigen Firmen Milupa (Friedrichsdorf) und Nestlé (Frankfurt) durch. Sie befasst sich für die Produkte Anfangs- und Folgemilch, Kindermilch und Milchbrei mit den Verpflichtungen zur Milchviehfütterung ohne Gentechnik in deren Milchlieferbetrieben und mit der Kennzeichnung "ohne Gentechnik". Beide Firmen machten die Aussage, dass sie auch in Zukunft ihre Lieferanten nicht verpflichten wollen, auf Tierfutter mit Gentechnik zu verzichten. [...]"







